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IFF AG : private Altersvorsorge individualisieren.

IFF AG : private Altersvorsorge individualisieren.

Die private Altersvorsorge wird angesichts alternder Bevölkerungen und dem wachsenden Druck auf die Sozialsysteme immer wichtiger. Im internationalen Vergleich zeigt sich, dass die Deutschen diesem Thema vergleichsweise viel Beachtung schenken: 44 Prozent der Bundesbürger geben an, sich sehr viel mit dem Ruhestand zu befassen und 29 Prozent fühlen sich sehr gut darüber informiert.  Aber auf der anderen Seite ist in kaum einem Land der Pessimismus bei diesem Thema so groß wie bei den Deutschen. Mit 22 Prozent der Befragten hat Deutschland den höchsten Bevölkerungsanteil mit "sehr pessimistischen" Ansichten zum Ruhestand. Nur 35 Prozent der Bundesbürger sind in Bezug auf den Ruhestand optimistisch gestimmt (insgesamt sind es 57 Prozent). Die Hälfte der Befragten in Deutschland glauben nicht, dass ihre finanziellen Mittel für einen komfortablen Ruhestand ausreichen werden.

Für Michael Turgut, Vorstand der IFF AG aus Hof, zeigt dieses Beispiel, dass die derzeitige Diskussion um die Zukunft der gesetzlichen Rentenversicherung noch nicht intensiv genug geführt wird. „Danach“, so Michael Turgut, „müsste eigentlich jeder Arbeitnehmer heute aufgefordert werden, zusätzlich zu einem möglichen gesetzlichen und Betriebsrentenanspruch auch privat vorzusorgen.“

Ganz objektiv gesehen sind die obigen Zahlen an sich alarmierend und dazu geeignet die Prozesse der politischen Willensbildung nachhaltig zu verändern. Aus diesem Grunde hat die Regierung erste behutsame Programme, die eine private Alterssicherung neben der gesetzlichen Rentenversicherung aufbauen sollen, auf den Weg gebracht. Es stehen dem Sparer und Anleger daher eine Vielzahl – teilweise aber schwer durchschaubare – Alternativen zur Verfügung.

„Wenn es sich zeigt, dass durch die Förderung mit den bisherigen Instrumenten keine ausreichende Verbreitung einer privaten und betrieblichen Altervorsorge gewährleistet ist, könnte die Bundesregierung zu gesetzlichen Regelungen greifen“, meint IFF AG Vorstand Michael Turgut. Gemeint ist damit, die unter Fachleuten diskutierte Thematik zum Thema Opting-Out – wonach die Bürgerinnen und Bürger der Bundesrepublik Deutschland ggf. ab 2007 verpflichtet werden sollen, neben der gesetzlichen Rente verpflichtende weitere Vorsorgeleistungen tätigen zu müssen.

Für Michael Turgut von der IFF AG wäre diese Situation der Schritt in die falsche Richtung, denn gesetzliche Restriktionen hätten auch in der Vergangenheit noch nie dazu geführt, dass auch wirklich die vernünftigste Vorsorgeform gewählt wird. Dies zeige sich auch in anderen Bereichen.

Die Mehrheit der Bürger geht bei der Vorsorge gegen finanzielle Notlagen kein Risiko ein. Festverzinsliche Sparanlagen sind hier die erste Wahl. Bei langfristigen Sparprozessen wie der Altersvorsorge muss die Geldentwertung berücksichtigt werden. Immerhin betrug die Inflationsrate im Durchschnitt der letzten 50 Jahre 2,8 Prozent pro Jahr. Ein Geldbetrag von heute 100 Euro sind bei durchschnittlich zwei Prozent Inflation pro Jahr in zehn Jahren nur noch 82 und in 30 Jahren sogar nur noch 55 Euro wert.

Die persönliche Altersvorsorge und die Bildung von Rücklagen für Notfälle sind die dominierenden Sparmotive der privaten Haushalte in Deutschland. Insgesamt verfolgen die Deutschen damit eher konservative Sparziele, auch wenn zwischen den einzelnen Altersgruppen leichte Unterschiede bestehen. Vor dem Hintergrund der Kaufkraft-Entwertung durch die Inflation ist es jedoch schon rein rechnerisch notwendig, das höhere Renditen als die Sparbuchrendite erwirtschaftet werden, ohne aber unnötige Risiken bis hin zum Kapitalverlust einzugehen.

Michael Turgut, Vorstand der IFF AG : wichtig ist die ausbalancierte Einheit des Portfolios - also der Mix aus internationalen Immobilienanlagen, Wertpapieren, Hedge Funds und Private Equity. "Normalverdiener" stehen meist außen vor. Selten einmal macht sich ein Berater überhaupt die Mühe, die bereits vorhandenen Anlagen zu berücksichtigen. Hier zeigt sich der Vorteil der "gemanagten Vermögensfonds", denn zumeist wird mit dem Geld vieler Anleger - oft bereits mit geringen monatlichen Sparsummen, die mit Versicherungsbeiträgen vergleichbar sind - in Anlagestrategien investiert, die anderenfalls nur für Großanleger offen stehen, meint der Finanzexperte Michael Turgut.


21.1.07 18:32
 



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